Santa Susana ist Mitpatronin von Santiago, und ihre Kirche krönt den Hügel der Alameda, umgeben vom Eichenwald (Carballeira), der ihren Namen trägt. Erzbischof Diego Gelmírez weihte sie 1102, um die Reliquien der Heiligen aufzunehmen, die er aus Braga in Portugal mitgebracht hatte: eine alte Verbindung zu dem Land, in dem der Camino Portugués beginnt.
Ein Abstecher von wenigen Minuten
Der Weg führt direkt vor der Porta Faxeira an der Alameda vorbei. Um die Kirche zu sehen, musst du in den Park gehen und den Hügel hinaufsteigen; sie liegt etwa 500 m Luftlinie vom Obradoiro entfernt. Normalerweise ist sie nur zu besonderen Feiern geöffnet.
Was von der romanischen Kirche geblieben ist
Das heutige Gebäude ist ein Wiederaufbau aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Aus romanischer Zeit sind das Hauptportal, einige Kragsteine und ein Fenster erhalten, und über dem Kirchenschiff steht ein gotisches Kreuz.
